Stefanie Welk (Heidelberg)

Raum für Reflexionen

Raum für Reflexionen Unter diesem Motto möchte Stefanie Welk den Hotelgast dazu einladen, sich auf das Spiel mit der Öffnung und Geschlossenheit des Raumes einzulassen.

Eine Drahtskulptur scheint die Wand zu durchdringen, spiegelnde Flecken schaffen den Eindruck eines durchschimmernden Sternenhimmels. Lichtreflexe entstehen auf den Installationen, Innenraum und Außenraum scheinen ineinander zu fließen.

Umgeben von metallischem Glitzern und eingebettet in eine beruhigende Bläue darf sich der Bewohner dieses Zimmers darauf freuen, seinen Geist zu öffnen und sich seinen Reflexionen über sich und die Welt hinzugeben.

Seit 1992 arbeitet Stefanie Welk mit dem Werkstoff Draht, den sie mit ihren Händen biegt, knotet oder schweißt und dabei zu transparenten Plastiken formt. Häufig läßt sie Ihre Drahtobjekte in eine spannungsreiche Beziehung zu anderen Materialien treten wie Stahl, Holz oder Naturstein.

Ihre Arbeiten zeigen den Menschen in seinen vielfältigen Bezügen zur Welt: Zunächst entstehen dicht gewickelte Figuren, später mythologische Wesen. In einem nächsten Entwicklungsschritt erweitern sich die Gestalten ins Sphärische, Drähte bilden Kraftfelder um die Figuren, dabei ist die Grenze zwischen Körper und dem ihn umgebenden Raum nicht mehr eindeutig bestimmbar.

Weitere Informationen: www.wire-art.de